Präzisionsbearbeitung optischer Gläser
Bei der Bearbeitung fernoptischer Gläser entstehen während des Schleifprozesses sehr feine Glaspartikel. Diese gelangen in das Schleifwasser und führen zu einer zunehmenden Verschmutzung des gesamten Prozesskreislaufs. Für eine gleichbleibend hohe Bearbeitungsqualität sowie einen störungsfreien Produktionsablauf ist daher eine effektive Reinigung des Schleifwassers erforderlich.
Herausforderung bei Schleifwasser
Die beim Schleifen entstehenden Glaspartikel sind extrem fein und können mit einfachen Absetzverfahren oder herkömmlichen Filtern nur unzureichend entfernt werden. Eine hohe Partikelkonzentration im Kreislauf führt häufig zu Problemen wie:
- Verschlechterung der Oberflächenqualität der bearbeiteten Gläser
- Erhöhtem Verschleiß von Werkzeugen und Schleifscheiben
- Ablagerungen in Maschinen und Leitungen
- Verkürzten Standzeiten des Schleifwassers
Um eine stabile Prozessqualität zu gewährleisten, muss das Schleifwasser kontinuierlich von diesen Partikeln befreit werden.
Lösung: Zentrale Schleifwasser-Kreislaufreinigung
Zur Aufbereitung des Schleifwassers wird eine zentrale Anlage mit Zentrifugal-Separator eingesetzt. Das belastete Schleifwasser wird dem Separator kontinuierlich zugeführt. Durch hohe Zentrifugalkräfte werden selbst kleinste Feststoffpartikel aus der Flüssigkeit abgeschieden.
Der Separator trennt die Glaspartikel zuverlässig vom Prozesswasser. Die Feststoffe werden als kompakter Schlamm ausgetragen, während das gereinigte Schleifwasser wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt wird.
Vorteile der Kreislaufreinigung
Der Einsatz einer zentralen Schleifwasseraufbereitung bietet zahlreiche Vorteile für den Produktionsprozess:
- konstante Qualität des Schleifwassers
- verbesserte Bearbeitungsqualität der Gläser
- geringerer Werkzeugverschleiß
- längere Standzeiten von Maschinen und Kühlmitteln
- reduzierte Wartungs- und Entsorgungskosten
Durch die kontinuierliche Reinigung bleibt das Schleifwasser dauerhaft sauber und kann langfristig im Kreislauf geführt werden. Dadurch wird nicht nur die Prozesssicherheit erhöht, sondern auch der Ressourcenverbrauch deutlich reduziert.
